Projekte

Unterstützung der Polyvagal-Theorie und des Aufbaus einer Polyvagal Gesellschaft in Deutschland und Europa

Die Polyvagal-Theorie wurde erstmalig 1995 von Prof. Dr. Stephen W. Porges veröffentlicht, der als Wissenschaftler am Kinsey Institute (Indiana University) und als Professor für Psychiatrie an der Universität von North Carolina insbesondere den Einfluss des autonomen Nervensystems auf die Regulierung von affektiven Zuständen und Sozialverhalten erforscht. Die Polyvagal-Theorie ermöglicht ein Verständnis der biologischen Systeme, die die Grundlage dafür bilden, dass wir uns sicher und sozial eingebunden fühlen. Insbesondere wird die unbewusste Beziehung zwischen dem autonomen Nervensystem und dem Sozialverhalten erklärt und somit verständlich, warum ein gesundes Sozialverhalten ein reguliertes autonomes Nervensystem voraussetzt.

Ein kurzes Erklärvideo zum Thema Trauma vom Polyvagal Institut in den USA und der Trauma Foundation erklärt sehr anschaulich die Funktionsweisen unseres Autonomen Nervensystem (ANS)

Weiterführende Informationen

Ketogene Therapie bei Epilepsie

Im September 2016 organisierte die CHARLIE FOUNDATION in Banff (Kanada) das „5. Global Symposium on KETOGENIC THERAPIES: Treating Epilepsy, Brain Cancer, Autism & Cognitive Disorders“ (Bericht). Die ketogene Therapie stützt sich auf die Beobachtung, dass beim Fasten epileptische Anfälle zurückgehen und Epilepsie bei einem Teil der Patienten heilt. Sie ahmt den Stoffwechsel des Fastens unter medizinischer Aufsicht nach, so dass dieser physiologische Zustand lange aufrechterhalten werden kann. www.charliefoundation.org

In Banff trafen wir 2016 den Stifter der CHARLIE FOUNDATION, Jim Abrahams. Wir sagten ihm zu, die deutsche Synchronisation des Spielfilms „Solange es noch Hoffnung gibt“ mit Meryl Streep wieder verfügbar zu machen. Nach vielen Recherchen und Verhandlungen wurde die DVD-Sonderedition im Januar 2020 auf dem Netzwerk-Symposium für ketogene Ernährungstherapie in Frankfurt am Main den teilnehmenden Ärzten und Diätberatern vorgestellt.

Diese DVD ist eine Sonderedition mit einem Interview von Professor Dr. med. Jörg Klepper zur ketogenen Therapie „1997 und heute“. Sie darf bei Bildungsveranstaltungen (nicht gewerblich) gezeigt werden.

Es ist Ziel der CHAJA Stiftung, Patienten zu befähigen und zu motivieren, eine gute Therapieentscheidung im Dialog mit ihrem Arzt zu treffen (EbM-Patientencoach). Das umfassende und verständliche Wissen über Therapien, deren Chancen und Risiken, ist Voraussetzung dafür. Dieser Spielfilm zeigt das sehr eindrücklich aus Patientensicht am Beispiel einer Familie mit einem epilepsiekranken Kind.

Die DVD-Sonderedition „Solange es noch Hoffnung gibt“ mit Meryl Streep kann hier bestellt werden.

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